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Jürgen L. Born tritt am 13. März 2009 von seinem Posten als Vorsitzender der Geschäftsführung bei Werder Bremen zurück.

Wistorie

13. März 2009: Rücktritt von Jürgen L. Born

Jürgen L. Born tritt mit sofortiger Wirkung als Vorsitzender der Geschäftsführung von Werder Bremen zurück. Born wird vorgeworfen, an Spielertransfers mitverdient zu haben. Untersuchungen entlasten ihn später offiziell.

Unruhe bei Werder: Laut Medienberichten besteht der Verdacht, Jürgen L. Born habe finanzielle Vorteile im Zusammenhang mit dem Transfer von Roberto Silva im Jahr 2001 und der Vertragsverlängerung von Nelson Valdez in 2003 gezogen.

Als Folge der Berichterstattung zieht Born seinen ohnehin zum Jahresende geplanten Rückzug aus der Geschäftsführung vor und legt mit sofortiger Wirkung seine Ämter nieder.

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„Ich kann aber versichern, dass ich keinerlei unerlaubte finanzielle Vorteile auf Kosten der Werder Bremen GmbH & Co KG aA gezogen habe. Der Nachweis darüber erfordert jedoch einige Zeit, ich möchte Werder daher von unnötigen Belastungen frei halten“, so Born.

Die vom Aufsichtsrat beauftragte Untersuchung der Finanztransaktionen durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft entlastet den Banker ein halbes Jahr später. Danach gebe es „keine Beweise dafür, dass Herr Born Werder Bremen einen wirtschaftlichen Schaden zugefügt hat“, teilt der Verein offiziell mit.

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