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Werder kommt im Achtelfinal-Rückspiel bei Olympique Lyon heftig unter die Räder - am Ende setzt es eine 2:7-Niederlage, die das Aus in der Königsklasse bedeutet.

Wistorie

8. März 2005: 2:7-Debakel! Werder geht in Lyon unter

Werder Bremen ist im Achtelfinale der Champions League chancenlos. Gegen Olympique Lyon gibt es im Rückspiel eine richtige Packung.

Die Hypothek aus dem Hinspiel ist groß: Werder hatte das Achtelfinal-Hinspiel gegen Olympique Lyon im Weserstadion mit 0:3 verloren. Dennoch setzt Thomas Schaaf im Rückspiel voll auf Offensive, um die minimale Restchance auf ein Weiterkommen zu ergreifen. Der Bremer Meistertrainer bietet aus diesem Grund mit Miroslav Klose, Ivan Klasnic und Nelson Valdez von Beginn an drei Stürmer auf und opfert die Sechser-Position. Doch ein frühes Tor von Sylvain Wiltord (8.) begräbt die grün-weißen Hoffnungen auf ein Fußball-Wunder schnell. Bis zur Halbzeit liegt der amtierende deutsche Meister 1:3 zurück. Nach einem Doppelpack von Michael Essien zum 2:0 und 3:0 (17./30.) verkürzt Johan Micoud auf 3:1 (32.). 

Mehr grün-weiße Erinnerungen findet ihr in unserer Wistorie.

In der Pause stellt Schaaf auf sein gewohntes System um. Tim Borowski kommt für Klose, Werder spielt fortan wieder im 4-4-2 mit Mittelfeld-Raute. Aber diese Umstellung verhindert nicht, dass Lyon fröhlich weiter trifft: Wiltord zum 4:1 (55.). Nach einem Foul an Fabian Ernst im Strafraum (57.), verwandelt Valérien Ismaël den fälligen Strafstoß zum 4:2. Florent Malouda (60.) und Wiltord mit seinem dritten Treffer (64.) stellen auf der anderen Seite auf 6:2. Den bitteren Schlusspunkt aus Bremer Sicht setzt Jeremy Berthod per Foulelfmeter (80.) zum 7:2-Endstand. Mit diesem Debakel scheidet Werder verdient aus der Königsklasse aus.

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